Der Vertrauensrat der AMBD



Konflikte sind ein Zeichen von Lebendigkeit.
Sie gehören zum normalen Zusammenleben und ihr Entstehen zeigt, dass es unterschiedliche Bedürfnisse zwischen unterschiedlichen Menschen gibt.
Das ist also für Christen und Gemeinden nichts Ungewöhnliches.
Damit aber ein Konflikt nicht in einem zermürbenden Streit endet, der zu verletzten Beziehungen führt, sollte hilfreiche Begleitung von außen in Anspruch genommen werden. Gemeinsam lassen sich faire und tragfähige Lösungen finden, so dass Klarheit entsteht und Kraft freigesetzt wird, den Weg gemeinsam weiterzugehen.

Kontaktaufnahme

Vertrauensrat der AMBD
Wilfried Schuster
Pastor Ev. Freikirche MBG Lage
Tel.: 05232 9802907
Mobil: 0157 77287483
wilfried.schuster@mbg-lage.de

Oder
Johann Teichrib
Kirche für Hameln
Tel.: 05151 9615346
Mobil: 0163 4615425
teichrib.johann@gmail.com

Weitere Mitarbeiter im Vertrauensrat:
Guntram Guldner
Tel.: 05232 6998644







Den Flyer des Vertrauensrats
als PDF herunterladen



So arbeiten wir als
Vertrauensrat der AMBD


1. Sie haben als Gemeinde einen Konflikt oder Probleme,
bei denen Sie sich eine Begleitung von außen
wünschen?
2. Dann wenden Sie sich an den Vertrauensrat unserer
AMBD und wir werden gemeinsam nach einer
Lösung suchen.
3. Ein/e Mitarbeiter/in des Vertrauensrats wird ein
erstes Treffen mit Ihnen als Gemeindeleitung vereinbaren,
um ein erstes Sondierungsgespräch zu
führen.
4. Der Vertrauensrat wird sich darüber beraten und
weitere Treffen/Schritte vorschlagen.
5. Ein Mitarbeiter des Vertrauensrats wird Sie als
Gemeindeleitung anschließend besuchen, um mit
Ihnen gemeinsam die weiteren Schritte für einen
Klärungsprozess zu beraten und Ihnen mögliche
Schrittfolgen vorzuschlagen.
6. Ein erstes Gespräch in einem größeren Kreis wird
vereinbart, um möglichst alle Beteiligten in den
Klärungsprozess mit einzubeziehen; diesem werden
weitere Treffen folgen.
7. Der Mitarbeiter des Vertrauensrats wird sich im
Vertrauensrat mit anderen austauschen, um den
Klärungsprozess in der Gruppe/Gemeinde noch
besser begleiten zu können.
8. Die Gespräche werden nach den Prinzipien einer
Konfliktklärung weitergeführt, bis es zu fairen Lösungen
kommt, mit denen alle Beteiligten „leben
können“.
9. Die gefundenen Lösungen werden verschriftlicht
und von allen Seiten angenommen.
10. In einem zu vereinbarenden zeitlichen Abstand
kann in einem Nachtreffen die Nachhaltigkeit der
gefundenen Lösungen überprüft werden.

Unser Angebot als Vertrauensrat



1. Wir bemühen uns, die Verbundenheit zwischen
den AMBD-Gemeinden zu stärken und Gemeinden
zu besuchen.
2. Gern gehen wir auf Fragen der Gemeinden im Blick
auf die AMBD ein.
3. Sie können die Mitarbeiter des Vertrauensrats zu
einem Verkündigungsdienst in Ihre Gemeinde einladen.
4. Wir besuchen Ihre Gemeinde gern, um miteinander
über Ihre Situation zu beten und nachzudenken.
Manchmal können Impulse von außen einen festgefahrenen
Prozess wieder in Gang bringen.
5. Bahnt sich ein Konflikt in der Gemeinde an, lohnt
es sich, frühzeitig mit dem Vertrauensrat darüber
zu sprechen, um es nicht zu einer Eskalation des
Konflikts kommen zu lassen.
6. Gibt es Probleme oder Unstimmigkeiten in Personalfragen,
stehen wir Ihnen hilfreich zur Verfügung.
Gemeinsam suchen wir Vereinbarungen, die beidseitig
tragfähig und fair sind.


„Handelt nicht aus Selbstsucht oder Eitelkeit. Seid
bescheiden und achtet die Schwester, den Bruder,
mehr als euch selbst. Denkt nicht an den eigenen
Vorteil, sondern an den der anderen …“

Phil. 2,3-4

Das sollten Sie bedenken …



1. Die Gemeinde ist das Kostbarste, das Jesus in dieser
Welt hat.
2. Uns ist Christi Herde als Hirten und Leiter anvertraut.
Dabei denken wir an Apostelgeschichte 20,28.
3. Als Gemeinde sind wir Teil dieser Herde Gottes, die
in ihrer Vielfalt und Buntheit von Christus selbst zur
Einheit berufen wurde und ihren HERRN in der gelebten
gegenseitigen Liebe zu verherrlichen sucht.
4. Trotz allem guten Wollen und Bemühen um die Einheit
und die Förderung des Leibes Christi gehören
Konflikte und Meinungsverschiedenheiten von Anfang
an zur Geschichte der Gemeinde Jesu. „Konflikte
sind Ausdruck von Lebendigkeit“.
5. Weil wir aber im Gegensatz zur Welt den Geist
Christi haben, können wir durch die Kraft der Liebe
unsere Gemeinschaft leben und leiten.
6. Gegenseitiger Respekt vor der Unverletzlichkeit
der Persönlichkeit des Anderen hilft Christen, sich
nicht selbst durchsetzen zu wollen, sondern mit
Gebet und Weisheit anderen zu begegnen.
7. Gottes Wort erinnert uns daran, dass die Leiter einer
Gemeinde aufgrund ihres Dienstes des besonderen
Schutzes bedürfen (siehe 1. Tim. 5,19).
8. Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn eine Gemeindeleitung
alleine nicht mehr weiter kommt
und andere um Hilfe (Vertrauensrat) bittet, denn
die Gemeinde ist von Christus im Sinne der gegenseitigen
Ergänzung gedacht und aufgebaut.